Mythos Salzwasserbecken

Sonne auf der Haut, sanftes Plätschern im Ohr und der Duft von Freiheit in der Luft – ein Sprung in den eigenen Pool ist wie ein Kurzurlaub im eigenen Garten. Doch bevor Sie das kühle Nass genießen können, müssen Sie sich erst für den passenden Pool entscheiden. Die Auswahl an Wasseraufbereitungssystemen ist groß – und nicht jeder Pool ist gleich. Neben dem Naturpool und dem konventionellen Chlorpool ist der Salzwasserpool eine der bekanntesten Alternativen. Die Wasseraufbereitung sei sanfter und gesünder, heißt es. Doch ist das wirklich so? In diesem Blog-Beitrag beleuchten wir die Unterschiede zwischen Living Pool und Salzwasserbecken und entlarven dabei einige hartnäckige Mythen.

Salzwasserbecken: Schwimmen wie im Meer, ganz ohne Chlor?

Salzwasser. Wer dieses Wort liest, denkt sofort ans Meer. An Wellen. An den weiten Strand. Und schwelgt in Erinnerungen an den letzten Urlaub. Kein Wunder also, dass viele Menschen sich diese positiven Assoziationen gerne nach Hause in den eigenen Garten holen wollen. Ein Salzwasserpool soll es also sein. Allerdings – und das ist die gnadenlose Realität: Der Schein trügt. Denn auch im Salzwasserbecken befindet sich Chlor. Zwar wird es nicht direkt in Form von Tabletten oder Granulat zugefügt, jedoch entsteht es bei der Wasseraufbereitung: Das Salz, auch als Natriumchlorid bekannt, wird durch Elektrolyse in seine Bestandteile Natrium und Chlor aufgespalten. Somit ist das Wasser im Salzwasserpool keineswegs mit Meerwasser zu vergleichen, denn die Salzkonzentration im Becken ist viel geringer – und es beinhaltet schädliches Chlor. Mythos aufgedeckt.

Salzwasser ist doch gesund?

Die vermeintlich gesunde Alternative hat sich also als Täuschung entpuppt. Es mag stimmen, dass Salzwasser gut für die Haut ist – aber eben nicht jenes, welches in den heimischen Salzwasserpools zu finden ist. Dieses Wasser ist chemisch belastet, die Chlorkonzentration kann Hautreizungen hervorrufen. Und dazu kommt noch ein anderer, ebenso wesentlicher Nachteil: Im Herbst muss das Salzwasserbecken abgelassen werden. Und dabei kann das belastete Wasser ins Grundwasser gelangen. Eine mögliche Folge: Chlor und Salz können das Grundwasser verschmutzen und so die Wasserqualität beeinträchtigen. Kaum vorstellbar, welche Folgen das für uns Menschen sowie für unsere Umwelt haben könnte!

Die Sonnenstunden am Living Pool genießen.

Aber der Salzwasserpool ist doch günstiger?

Auch diesen Mythos können wir schnell entkräften: Bautechnisch wird sowohl für Natur- als auch Salzwasserbecken jeweils entweder ein gemauertes Folienbecken oder ein Fertigbecken benötigt – hier ergibt sich also kein Kostenvorteil. Hinzu kommt das Filtersystem. Und tatsächlich: Hier punktet der Salzelektrolyse-Filter mit geringeren Anschaffungskosten. Auf lange Sicht betrachtet jedoch ist der Living Pool dennoch günstiger:

  • Die Wasseraufbereitung beim Living Pool benötigt weniger Energie als die Elektrolyse beim Salzwasserpool.
  • Das Wasser im Salzwasserbecken muss regelmäßig kontrolliert werden – ggf. ist eine Anpassung des pH-Werts mithilfe von speziellen Chemikalien notwendig.
  • Beim Living Pool entfällt der jährliche Wasserwechsel. Dies spart nicht nur Geld, sondern schont auch wertvolle Ressourcen.

Living Pool statt Salzwasserbecken

Drei hartnäckige Mythen konnten wir nun also entkräften. Und dabei wird klar: Wer in gesundem Salzwasser baden möchte, kommt um einen Urlaub am Meer nicht umhin. Für den Badespaß im eigenen Garten wiederum ist der Living Pool die natürliche Variante – ganz ohne Chlor und schädliche Chemikalien.